Misery
Psychothriller über eine obsessive Zuneigung und einen albtraumhaften Überlebenskampf
von William Goldman nach dem Roman „Sie“ von Stephen King
Bestsellerautor Paul Sheldon hat gerade seinen neuen Roman beendet, als er auf dem Weg nach Hause mit seinem Auto in einem Schneesturm verunglückt. Schwer verletzt wird er von der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes gerettet und in deren abgelegenes Haus gebracht. Sie pflegt den hilflosen Schriftsteller und erweist sich als großer Fan seiner Bücher. Misery, die Heldin seiner gleichnamigen Romanreihe, ist für sie wie eine vertraute Freundin, ein Symbol der Hoffnung in ihrem von schmerzhaften Erinnerungen geprägten Leben.
Doch bald ahnt Paul, dass sich hinter der freundlichen Fassade seiner Pflegerin eine unberechenbare, schwer gestörte Persönlichkeit verbirgt und dass ihre Liebe für seine Bücher zu einer gefährlichen Zwangsvorstellung geworden ist. Als Annie erfährt, dass er die Reihe beenden will und ihr Idol am Ende sterben lässt, nimmt die Geschichte eine unheilvolle Wendung…

„Misery“ ist eine Studie über Besessenheit, Wahnsinn und die zerstörerische Macht der Vergangenheit. Die ursprünglich als Drehbuch konzipierte Textfassung wurde vom zweifachen Oscar-Preisträger William Goldman für die Bühne adaptiert und eignet sich aufgrund der klaustrophobischen Atmosphäre hervorragend für die Inszenierung auf einer kleinen Bühne.
»Wie diese Schauspielerin […] die Zuschauerinnen und Zuschauer […] in ihren Bann zieht, ist weit mehr als gewohnte Theaterkunst. Es ist einfach nur großartig! Wie sie sich bewegt, wie sie mit ihren Gesichtszügen spricht, wie die Worte aus ihrem Mund purzeln oder gepresst werden, mal liebevoll zärtlich, mal krachend laut bis zur akustischen Gewalttätigkeit, wie sie spielerisch changiert zwischen fürsorglicher Krankenschwester und einer jähzornigen, gewaltbereiten Frau, ein solch intensives Anverwandeln einer Bühnenfigur hat man auf Würzburger Bühnen lange nicht gesehen.
Schramm spielt nicht einfach die Rolle der Krankenschwester Annie Wilkes […] Sie gräbt sich immer tiefer hinein in diese unberechenbare, ambivalente, zerrissene Frau, die von den traumatischen Schatten ihrer Vergangenheit nicht loskommt, und führt uns deren Besessenheit mit geradezu beiläufiger Selbstverständlichkeit vor Augen. Und macht, zusammen mit ihrem Bühnenpartner Uwe Bergfelder als Paul Sheldon, die „Misery“-Premiere in der Würzburger Theaterwerkstatt zu einem großen Theaterabend.« – Manfred Kunz, Main-Post Würzburg
Aufführungsrechte: Ahn & Simrock Bühnen- und Musikverlag, Hamburg
Ihr Wunschtermin ist ausverkauft? Schreiben Sie unter Angabe Ihrer Telefonnummer und der Anzahl der gewünschten Karten eine Mail an tickets@theater-werkstatt.com und lassen Sie sich auf die Warteliste setzen.
Gelegentlich werden Karten auch noch kurzfristig storniert, so dass sich ein Anruf an der Abendkasse (an Spieltagen ab 18 Uhr, sonntags ab 17 Uhr) ebenfalls lohnen kann.