Das Spiel ist aus
Fesselndes Gedankenexperiment von Jean-Paul Sartre
Was, wenn das Schicksal plötzlich eine zweite Chance verschenkt? Wenn das Ende nicht das Ende ist, sondern der Beginn einer Möglichkeit?
Zwei Menschen begegnen sich im Moment ihres Todes. Erst jetzt erkennen sie, dass sie füreinander bestimmt sind. Deshalb erhalten sie eine außergewöhnliche Gelegenheit: Noch einmal dürfen sie ins Leben zurückkehren – unter einer einzigen Bedingung: Sie müssen beweisen, dass ihre Liebe stärker ist als Angst, Zweifel und alles, was sie in ihr altes Leben zurückzieht.
Doch was wie ein Geschenk erscheint, entpuppt sich als Prüfung. Zwischen Vergangenheit und Zukunft, Freiheit und Verantwortung stellt sich eine Frage, die zeitlos bleibt: Reicht Liebe aus? Oder genügt allein die Aussicht auf die große Liebe, um ein ganzes Leben hinter sich zu lassen?
Jean-Paul Sartres philosophisches Drama führt an die Grenzen menschlicher Entscheidungen und fordert dazu heraus, über das eigene Leben nachzudenken. Denn manchmal entscheidet sich alles erst, wenn das Spiel eigentlich schon vorbei ist.
Deutsch von Alfred Dürr / Uli Aumüller
Für die Bühne eingerichtet von Peter Hailer, Andreas Schäfer und Claudia Grönemeyer
Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg